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Allegra vom Aufspringbach

 Allegra, unsere Elohündin, zog mit ihrer Geburt, am 8. April 2003 hier bei uns ein. Direkt bei der Geburt war klar, dass sie die Auserwählte war. Hier im Rudel ist sie der Clown, sie hat ein zauberhaftes, vorwitziges Wesen, das uns allen viel Freude macht und schon damals eine prima Ergänzung zu unserer Angie war! Allegra hat ein super pflegeleichtes Rauhaarkleid, dass sie auch prima an ihre Nachkommen weitergeben konnte.

Allegra besitzt eine zertifizierte EZFG-Ahnentafel und eine EZFG- Zuchttauglichkeitsbescheinigung, die durch die Begründer der Rasse Elo® in Dedelstorf nachweislich beurkundet wurden!

 

Hüfte: B, Patella: frei
Augenuntersuchung frei von vererbbaren Erkrankungen

Wesensbeurteilung der EZFG vom 08.07.2005: Vorzüglich
Standardbeurteilung der EZFG vom 08.07.2005: Vorzüglich

Allegra geht in ihre wohlverdiente Rente und bleibt natürlich im Aufspringbach-Rudel!

Sie hat uns sehr reichlich Elowelpen  geschenkt, auch weitere Elohunde  von ihr sind in die Zucht gegangen, über die wir sehr glücklich sind!!!

Danke, Du wunderbares Hummelchen !!!!

 

Elo Rauhaar Hündin Allegra vom Aufspringbach mit Elowelpen

 In liebevoller Erinnerung an ein wunderbares Hundekind

 

Heute, am 27. Januar 2015 gegen 10.00 Uhr, ging eine wunderschöne Zeit mit unserer geliebten Allegra vom Aufspringbach – unserem Hummelchen – vorbei.

Heute war hier ein schöner sonniger Morgen. Ich habe ihr bevor mein Tierarzt kam, sehr viele Geschichten erzählt, die ich mit ihr erlebt habe. Nein, sie wollte bis zum Schluss nicht gehen, sie hat sich versucht dagegen zu wehren. Es war nicht einfach ihr klar zu machen, dass dies nun das Beste für sie sei. Sie wollte trotz Beruhigungsspritze aufstehen, als dann die Narkose kam, schaute sie mich fragend an…. sehr sehr schwer dieser Augenblick für mich, was meinte sie damit??? Ich sagte ihr, ich bin da, bald geht es dir besser. Ich weiß wirklich nicht, ob sie es verstehen konnte, ich kann es ja selbst kaum verstehen, dass man ihr nicht mehr helfen konnte. Doch leiden lassen, das wollte ich sie nicht.

Ich war noch lange bei ihr geblieben, nachdem mein Tierarzt wieder weg fuhr, sie hätte noch bestimmt mit ihrer Energie noch 3 Wochen geschafft, vielleicht auch nur ein paar Tage…. Doch die Liebe zu meiner Maus hat mich eine Entscheidung treffen lassen, damit sie nicht (weiter) leiden musste.
Ich habe alles versucht…… es fing Ende November an, als sie immer mal Galle erbrach, es ging mal besser mal schlechter. Die Blutwerte waren immer top von der Maus.

Anfang des Jahres wurde es immer schlimmer, sie fraß nichts mehr, sie hat sich immer übergeben. Sämtliche Laborwerte waren bis auf ein erniedrigtes Vitamin B12 völlig unauffällig, was durch das Erbrechen auch „normal“ war.
Mein Tierarzt hatte mir eine Magenbiopsie empfohlen, um nachzuschauen, was da so im Gange ist. Bei der Untersuchung bekam sie nur eine geringe Narkose, um in den Magen hineinzuschauen, ich befürchtete nämlich, dass sie diese Narkose nicht schaffen würde. Dabei wurden zwei Proben entnommen.
Allegra schaffte diese Narkose völlig so, als wäre überhaupt nix gewesen. Sie ging weiterhin regelmäßig noch spazieren, nur fressen, das wollte sie nie. Man sah ihr an, dass ihr total übel war, durch ständiges Speicheln.
14 Tage habe ich ihr 3 x täglich Infusionen gegeben, oft waren es mehr als 3, denn manchmal merkte man, dass sie spucken musste und dann musste schnell alles ab. Sie erbrach oft im Garten und war trotz der Schwäche immer sehr rein. 
Nachdem die Infusionen durch diverse Antibrechmittel immer besser liefen, hofften wir natürlich, dass sie irgendwann auch wieder frisst. Teilweise bekam sie Zwangsernährung, die sie gerne annahm aber nicht immer bei sich behielt. Doch sie nahm und nahm weiter ab. Hatte sie in ihrer besten Zeiten 31 Kg, wog sie auf einmal nur noch 21 Kg.

Der Befund der Biopsie kam und es wurde eine Gastritis festgestellt und ein Heliobacter-Keim. Eigentlich kein Todesurteil, eigentlich……. Sie wurde behandelt, durch das ständige Erbrechen bekam sie von mir alle Medikamente unter die Haut gespritzt, die sie benötigte. Meine Tierheilpraktikerin unterstützte diese Therapie mit Naturheilmitteln, die ich ihr täglich verteilt ebenfalls gab.

Ich habe schon früher immer gesagt, dass Allegra noch vor ihrer Mami Angie gehen wird, warum? Nun mit ihren  ganzen Vorgeschichten, obwohl sie so ein wirklich zäher Hund ist, kann man die ganzen Medikamente, als sie im Mai 2007 an Hämobartonellen schwer erkrankte, nicht außer Acht lassen.

Sie fing sich im Odenwald die Auwaldzecke ein, die ihr kurz nach der Geburt ihrer Welpen ordentlich das Leben schwer machte. Bange Tage und Wochen und wie durch ein Wunder – durch Wechsel des damaligen Tierarztes und eine erneute Blutuntersuchung in einem anderen Labor, hatte sie doch noch die Kurve bekommen und konnte aufgrund des Befundes behandelt und wieder ganz gesund werden.

Am 1. April 2010 schlug erneut das Schicksal zu: Mit ihren drei Wochen alten Welpen bekommt sie eine Magendrehung, die sie durch mein schnelles Handeln und natürlich durch sofortige Hilfe meines Tierarztes überlebt hat. Alle zwei Stunden Infusionen, mehrmals täglich, damit sie immer zu ihren Kleinen konnte, die sie trotz der OP unbedingt säugen wollte…. Ja so war sie, ein absolutes Stehaufmännchen….
Natürlich hofften wir dies auch jetzt, sie zeigte uns auch heute Morgen noch wie sehr sie leben möchte, sie wollte sogar spazieren gehen. 
Letzte Woche haben wir die Infusionen aufgeben müssen, obwohl wir teilweise über 1 Liter in den Schatz hineinbekamen, natürlich nicht auf einmal, sondern langsam über 2 ½ Stunden je Sitzung verteilt, da mittlerweile sich alle Venen entzündet haben. Die Annahme, dass die Nieren versagen werden in den nächsten Tagen, trat nicht ein, sie trank genug um nicht auszutrocknen… aber Fressen, da ging nix.

Nach dem letzten Wochenende hatte ich beschlossen, noch einmal eine Klinik aufzusuchen, die Organultraschall macht, ob hier irgendein Hinweis zu finden sei. Aber, alles bestens, die Nieren, Leber, die Milz, Bauchspeicheldrüse, alle Organe arbeiten gut. Um nun auch noch die Fremdkörpervariante auszuschließen, wurden mehrere Röntgenaufnahmen gestern noch gemacht, die kein eindeutiges Ergebnis zeigten, allerdings schon, dass der Magen und der Darm angegriffen sind.

Um noch einmal ein besseres Ergebnis zu bekommen, musste sie gestern Abend, nachdem wir morgens, vormittags und abends erneut in der Klinik waren, noch einmal das Röntgenkontrastmittel einnehmen. Es war nicht schön mit anzusehen, aber es musste sein, ich war immer dabei und half.

Morgens blieb aber komischerweise das Röntgenkontrastmittel drin, sogar hatte man das Gefühl  es tat ihr gut. Am gestrigen Nachmittag Zuhause angekommen,  erbrach sie die ganze weiße Soße. Am Abend ging es weiter so mit Gallenflüssigkeit, wobei nun auch mehrere geronnene Blutpfropfen zu sehen waren. Das sogenannte Sondenfutter, schleckte sie sogar gestern Abend noch, wobei sie etwas gegen die Übelkeit noch von der Klinik gespritzt bekam. Alle Nächte der letzten Wochen erbrach sie mehrmals Gallenflüssigkeit, heute Nacht war es ganz schlimm und  heute Morgen erbrach sie das Futter, das nun auch mit Darmausscheidung vermischt war. Trotzdem sie zuvor draußen ihr Geschäft erledigte, war mir eigentlich klar, da alles durchgängig war, dass kein Fremdkörper in ihr stecken konnte. Dies hat mir dann auch der Tierarzt genauso bestätigt.
Bevor sie nun noch weitere Schmerzen erleidet, habe ich den Entschluss gefasst, sie heute gehen zu lassen. Sie wäre jämmerlich verhungert. Wer, der sein Tier liebt, lässt den sowas zu?

Sie ist in meinen Händen am 08.04.2003 um 5.58 Uhr geboren, sie ist in meinen Händen gegen 10.00 Uhr heute gestorben. Was kann man seinem Tier eigentlich mehr schenken und was kann man von seinem Tier eigentlich mehr geschenkt bekommen, als all diese schönen Gemeinsamkeiten, ich bin so dankbar dafür.
Wir sind sehr sehr traurig, das Hummelchen wird uns allen fehlen. Sie wird heute nachmittag beerdigt, alle Familienmitglieder werden dabei sein, wir warten nur noch auf den Brömmi. Sven, hat soweit schon alles vorbereitet, Timo konnte sich jetzt noch verabschieden, sie ist bei uns im Schlafzimmer, eine Kerze brennt.

Wir sind so dankbar für diese unvergessliche Zeit, Allegra war ein wunderbares, hummeliges Hundekind, das uns Timo damals ausgesucht hatte, bevor er zum Schulbus ging. Sie ist unser erstes Aufspringbach-Baby, das hier geboren wurde, sie hatte einen ganz besonderen Charakter, war sehr gehorsam und liebevoll. Wir werden ihre ganz besondere Aufdringlichkeit, wenn man nach Hause kam und sie einem durch die Beine lief, ihr Selbstbewusstsein, ihre Aufmerksamkeit, wenn ein Hase oder Reh lief und unsere große Liebe zu uns vermissen……..

Sie bleibt bei uns, ein Kätzchenstrauch an dem sich viele Hummeln tümmeln können, wurde gesetzt....

Danke, dass es Dich gab! Deine Brömmis mit dem gesamten Aufspringbach-Rudel

Allegra vom Aufspringbach, Rauhaar Elohündin